Die EWS Dresden bot jungen Menschen interessante Ausbildungen mit internationalen Karrieremöglichkeiten an. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Geschichte der Europäischen Wirtschafts- und Sprachakademie in Dresden.


Geschichte der EWS

Die lange Geschichte der Europäischen Wirtschafts- und Sprachakademie beginnt im Jahr 1908. In Köln gründet Albert Wolff, von Beruf Privatlehrer, eine Schule. In seiner Schule bot er die ersten Kurse in den Fächern Buchführung, Kaufmännisches Rechnen und Schönschreiben an. Else Wolff, die Tochter des Gründers, übernahm die Schulleitung im Jahr 1926. Sie führte die ersten Handelsklassen ein und lehrte professionelle Stenografie sowie die Bedienung einer Schreibmaschine.

Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg wurde die EWS vollständig durch Bomben zerstört. Obwohl Else Wolff die gesamte Ausstattung verloren hatte, startete sie neu. Sie bot ab dem Jahr 1948 in der Schule Kurse zur beruflichen Wiedereingliederung für Kriegsheimkehrer an. Die Umwandlung der privaten Handelsschule zur Ergänzungsschule erfolgte im Jahr 1955. Zeitgleich entwickelte Else Wolff ein tiefgreifendes Bildungsangebot.

 

Besitzerwechsel im Jahr 1980

Im Jahr 1980 gab die inzwischen 79 Jahre alte Eigentümerin und Schulleiterin Else Wolff die Schulleitung an den Diplom-Handelslehrer und Diplom-Kaufmann Jürgen Weischer ab. Im Jahr 1993 folgten erneut Änderungen: Ein Sekretärinnen- und Fremdspracheninstitut sowie eine Schule für Datenverarbeitung wurden gegründet. Im Jahr 1985 erfolgte eine Ausweitung des Unterrichts auf die USA und auf europäische Länder.

Die Umbenennung der Schule in Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie (EWS) ereignete sich im Jahr 1991. Im gleichen Jahr wurde der Unterricht in den neuen Bundesländern aufgenommen. Bereits ein Jahr später eröffnete die EWS Akademien an den Standorten Rostock und Dresden. Zudem wurde als gemeinschaftliche Bildungsgruppe die EWS gegründet. 1992 wurde am Standort Leipzig eine weitere EWS Akademie eröffnet. Im Jahr 1994 erweitern die Akademien an den Standorten Leipzig, Rostock und Dresden. Im selben Jahr erfolgte die Eintragung dieser drei selbstständigen EWS-Akademien in das Handelsregister.

 

Geschichte der EWS Dresden vom Jahr 2000 bis heute

Im Jahr 2001 wurde die Bildungseinrichtung vom Ministerium des Bundeslandes NRW als private Bildungseinrichtung mit einem Angebot an dualen Studiengängen staatlich anerkannt. Die EUFH eröffnete ihren ersten Campus “Villa Suermond” in der Stadt Brühl. An den Standorten in Leipzig und in Dresden wurden Studienzentren eröffnet. Als Abschluss des Studiums der Fachrichtung “European Management” konnte der Abschluss “Bachelor of Arts in International Business” erworben werden. 2008 feierte die private Bildungseinrichtung ihr 100-jähriges und in Dresden ihr 20-jähriges Bestehen.