MonthFebruary 2019

Tipps für Studienanfänger

Eine neue Stadt, ein neues Umfeld, neue Freunde und ein neuer Lebensmittelpunkt: Mit dem Studium beginnt ein neuer, aufregender Lebensabschnitt, denn auf einmal muss man alles selbstständig entscheiden. Finanzierung, Wohnungssuche, Versicherungen und die Organisation des Studiums und des Alltags müssen gemeistert werden.


Studium finanzieren

Sparschweine gelb und rot

Das größte Problem am Anfang des Studiums ist die Finanzierung. Wenn die Zulassung zum Studienplatz ins Haus geflattert kommt, ist es höchste Zeit, sich über das benötigte Geld Gedanken zu machen. Nicht zuletzt entscheidet der Studienort mit darüber, wie viel Geld im Monat benötigt wird. Große Unterschiede bei den Mieten in Großstädten wie München und Dresden oder eher kleinen Orten wie Weimar entschieden darüber, wie viel Geld zum Studium letztendlich gebraucht wird.

Neben Bafög, Studienkrediten und der Finanzierung durch die Eltern sind Kombinationen der unterschiedlichen Geldquellen am meisten üblich. Wer nur einen geringen BAföG-Satz bekommt, braucht weitere Unterstützung von Eltern, Großeltern oder anderen Verwandten. Auch ein Nebenjob bessert die Kasse auf.

 

Wohnen für Studies

Folgende drei Möglichkeiten sind unter Studierenden beliebt:

  • Studentenwohnheim
  • Wohngemeinschaft
  • eigene Wohnung

Die meisten Studienanfänger möchten in einer WG wohnen, da hierfür die Vorteile überwiegen. Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft ist relativ preiswert und eine gute Möglichkeit, als Studienanfänger Kontakte zu knüpfen. Gerade am Anfang in einer neuen Stadt ist die WG erst einmal eine Ersatzfamilie, die über erste Hürden hinweghilft. Die Mitbewohner studieren vielleicht schon etwas länger in Dresden und haben Tipps für Uni und Nachtleben in der Dresdner Neustadt parat.

Studienwohnung

Wer lieber alleine wohnen möchte, sollte sich um einen Platz in einem Studentenwohnheim bewerben. Oft bietet das Studentenwerk Dresden preiswertes Wohnen in Mini-Appartements in guter Lage an. Schwieriger sieht es auf dem freien Wohnungsmarkt aus: Studenten mit geringem Einkommen sind nicht unbedingt beliebte Mieter. Mit einer Bürgschaft der Eltern sieht das dann schon meistens anders aus.

 

Studienstart ganz entspannt

Anders als in der Schule ist hier Eigeninitiative gefragt. Trotz der stark strukturierten Studiengänge gilt es eigene Entscheidungen zu treffen: Welche Seminare belege ich in welcher Reihenfolge? Was ist Pflicht oder fakultativ?

Nicht versäumen sollte man deshalb die Einführungswoche an der Hochschule in Dresden. Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen. Noch dazu kann man viele neue Kontakte und Freundschaften knüpfen.

Studiengänge an der EWS Dresden

Die europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie Dresden, abgekürzt EWS, war Mitglied der IHK Dresden und bot unterschiedliche Studiengänge an. Ziel war es, den Studierenden ein breites Angebot an international ausgerichteten Bildungsangeboten zu unterbreiten. Die private Bildungseinrichtung kooperierte intensiv mit anderen Bildungseinrichtungen und blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück.


Die Geschichte der EWS

Die europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie wurde 1908 in Dresden gegründet. Die ersten Lehrgänge wurden in Schönschreiben, kaufmännischem Rechnen und Buchführung angeboten. Bis vor Kurzem umfasst das Angebot staatliche anerkannte Ersatz- und Ergänzungskurse in Wirtschaft, Fremdsprachen und Medizin. Seit 2008 erfolgte der Abschluss in Form eines Bachelors. Erfahre mehr über die Geschichte der EWS?

 

Von Weiterbildungen zu staatlich anerkannten Ersatzabschlüssen

1991 wurde eine Niederlassung auch in Dresden gegründet. Anfänglich lag der Fokus vor allem auf Weiterbildungen. Als die EWS Dresden als Ersatzschule staatlich anerkannt wurde, veränderte sich das Angebot hin zu Ausbildungen im Bereich Fremdsprachen mit unterschiedlichen Spezialisierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus umfasste das Angebot auch eine einjährige Fachoberschule in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung.

 

Staatsregierung verringert Angebot

Im Jahr 2012 beschloss die Regierung des Freistaat Sachsen, die auszubildenden Berufe an der EWS Dresden zu reduzieren. Damit sollte das duale System, also der Gleichklang von Ausbildung und Studium, gestärkt werden. Dies kam einer Reduzierung des durch Landesrecht geregelten Bildungsauftrags der EWS Dresden gleich. Deswegen gründete sich eine Initiative von Studenten, Mitarbeitern und Dozenten, die unter dem Namen “Die Aktion” gegen diese Maßnahme kämpfen.

 

Veränderungen durch das Bachelor / Master – System

Bachelor AbschlussMit der Einführung des Bachelor-Studienabschlusses im Wintersemester 2008/2009 veränderte sich auch das Studienangebot der EWS Dresden. Die Einrichtung kooperiert sehr eng mit in- und ausländischen Bildungseinrichtungen. In Dresden selbst wurde nur eine Ausbildung angeboten. Durch die Kooperation könnten Studierende im Anschluss an die Ausbildung einen verkürzten, vier Semester dauernden Studienabschluss an einer Partneruniversität erwerben.

 

Starker Fokus auf Sprachen

Wie es der Name der EWS schon andeutet, lag ein starker Fokus auf Fremdsprachen. Hiermit wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass für einen beruflichen Erfolg Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen unabdingbar waren. An der EWS könnten Studenten ein Fremdsprachendiplom beispielsweise in Englisch oder Französisch erwerben. Damit wurden sie optimal auf die Abschlussprüfungen der IHK, von Sprachverbänden oder internationalen Handelskammern vorbereitet. Aber auch eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondent war möglich.

 

Das Motto der EWS

Das Motto der EWS lautete: Mein Ziel ist mein Job. Zuerst absolvierte man die Ausbildung bei der EWS. Anschließend folgte ein Job, eine Karriere und ein hochwertiges, aufbauendes Studium.

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